Albrecht Reimold, Porsche AG

Albrecht Reimold, seit 1. Februar 2016 Vorstand für Produktion Logistik bei der Porsche AG: Die Gewerke für die Produktion des Porsche Mission E sind auf 20.000 Einheiten jährlich ausgelegt. Und auch Derivate sind geplant, kündigt Reimold im Interview an. Bild: Porsche

AUTOMOBIL PRODUKTION: Herr Reimold, wie weit ist das Projekt Zuffenhausen 2020 gediehen?
Wir sind voll im Plan, aber lassen Sie mich etwas ausholen: Zuffenhausen ist traditionell vom Porsche 911 geprägt. Stück für Stück haben wir die 718-Baureihen in die Fertigung integriert, sodass wir heute wieder alle zweitürigen Sportwagen im Stammwerk bauen. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, produzieren wir den 718 Cayman zum Teil – als so genannte Überlaufproduktion – am VW-Standort Osnabrück. Das ist auch in 2018 der Fall, da wir in Zuffenhausen durch den Erfolg des 911 an der Kammlinie fahren. Als ich vor exakt zwei Jahren zu Porsche kam, haben wir rund 200 Sportwagen am Tag gebaut. Jetzt sind es 250 Fahrzeuge pro Tag. Das entspricht einer Steigerung von rund 25 Prozent.

Porsche Mission E. Bild: Porsche

Laden Sie sich hier das komplette Interview als PDF herunter und lesen Sie, wie Porsche unter der Ägide von  Albrecht Reimold das Projekt "Zuffenhausen 2020" meistert, bei voller Auslastung das Werk für den Mission E erweitert und eine neue Linie für das Prestigeprojekt schafft.

Ein besonderes Anliegen ist dem Produktionschef das Thema Nachhaltigkeit, so Reimold im Interview. Porsches ehrgeiziges Ziel: Eine Produktion mit zyklischen Materialströmen, ohne Abfall, aber auch ohne Verzicht und Einschränkungen. Am 18. Juni 2018 eröffnet er zu diesem Thema mit seiner Keynote "Auf dem Weg zur Zero-Impact-Factory" den in München.