Aurora - autonomes Fahrzeug

VW hat sich zum Ziel gesetzt, mit der Entwicklung eines Self-Driving-Systems 2025 weltweit führend zu sein. Das US-Startup Aurora soll dabei helfen. Bild: Aurora

Chris Urmson, der bei Google jahrelang das Roboterwagen-Programm beaufsichtigte, ist Mitgründer und Chef des Start-ups. VW-Digitalchef Johann Jungwirth erklärte, man wolle «Mobilität für alle auf Knopfdruck» anbieten. Die Partnerschaft sei dafür ein «riesiger Sprung nach vorn». Auch der südkoreanische VW-Rivale Hyundai will mit Aurora auf diesem Feld zusammenarbeiten.

Auf der Technikmesse für Konsumelektronik CES in Las Vegas wollen die Unternehmen das Vorhaben vorstellen. Urmson hatte die Google-Mutter Alphabet 2016 verlassen, um ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen. VW und Hyundai sind die ersten Partner von Aurora aus der Autoindustrie. Zweiter Mitgründer des Unternehmens aus Palo Alto ist der langjährige Chefentwickler von Teslas Assistenzsystem «Autopilot», Sterling Anderson.

«Unsere Priorität bei Aurora liegt darauf, selbstfahrende Fahrzeuge Realität werden zu lassen - sicher, schnell und breit zugänglich», sagte Urmson. Mit Partnern aus der Industrie wie VW sei das schneller zu erreichen. «Gemeinsam werden wir selbstfahrende Fahrzeuge in großem Maßstab auf den Markt bringen.» Derzeit entwickeln alle möglichen Player Technologie für autonomes Fahren: Neben Autobauern und Zulieferern sind es auch Tech-Unternehmen wie die Google-Schwesterfirma Waymo und Apple oder der Fahrdienst-Vermittler Uber sowie diverse Start-ups.

Dem US-Technologieblog «The Verge» sagte Jungwirth, VW und Aurora wollten Ende des Jahres eine zweistellige Zahl an Test-Autos auf die Straßen bringen, die eine Hälfte davon in Deutschland, die andere im Silicon Valley. 2021 solle das Projekt soweit sein, dass in zwei bis fünf Städten Pilotflotten fahren könnten.

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    Audis Ausblick ins Autojahr 2030 ist eine Luxuslimousine mit den Außenabmessungen, die etwas über denen des neuen Audi A8 liegen. Bild: Audi

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    Dank eine Feststoffbatterie soll der Audi Aicon eine Reichweite von bis zu 800 Kilometern haben. Bild: Audi

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    5,44 Meter lang soll er sein. Bild: Audi

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    Vier Elektromotoren treiben den Koloss an. Bild: Audi

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    Die Studie des Aicon soll zeigen, wie eine Luxuslimousine der Ingolstädter im Jahre 2030 aussehen könnte. Bild: Audi

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    Der Laderaum fasst 660 Liter. Bild: Audi

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    Ist das Zukunftsmobil in der Innenstadt unterwegs, kann es über große LED-Prismenflächen mit Fußgängern kommunizieren. Bild: Audi

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    Mit anderen Fahrzeugen oder Verkehystem wird voll vernetzt gesprochen. Bild: Audi

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    Wer sich nicht stören lassen will, verdunkelt die Scheiben. Bild: Audi

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    Das Zukunftsmobil verfügt weder über Pedale noch Instrumente oder gar ein Lenkrad. Bild: Audi

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    Der Aicon ist in der Tat ein scharfes Teil. Bild: Audi

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    Der Innenraum fühlt sich wie ein überdimensionales Wohnzimmer an. Bild: Audi

  • Studie Aicon von Audi im Jahre 2030.

    Insgesamt finden vier bis fünf Personen Platz. Bild: Audi