VW-Vorstandschef Matthias Müller

Spitzenverdiener im VW-Vorstand ist Vorstandschef Müller, der im abgelaufenen Jahr mehr als 10,1 Millionen Euro einstrich. Bild: Volkswagen

Es gebe zwei Gründe für ein hohes Gehalt: Die Relevanz des Unternehmens für die Volkswirtschaft sowie das Risiko, das man als Konzernchef trage, sagte er dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». «Als solcher steht man immer mit einem Fuß im Gefängnis.» Aus seiner Sicht seien «unsere Gehälter angesichts dieser Verantwortung gerechtfertigt». Solche Gehaltsdebatten seien ein vor allem deutsches Phänomen: «Das Thema ist halt extrem emotional.»

Zuvor hatte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer das Gehalts für den VW-Vorstand scharf kritisiert. Er hätte «nach den Abgas-Skandaljahren eine höhere Sensibilität gerade der Top-Manager in Wolfsburg erwartet», sagte der CSU-Politiker kürzlich. Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich «schon erstaunt» geäußert.

Mitte März hatte Volkswagen bekanntgegeben, dass die Mitglieder des Volkswagen-Konzernvorstands für das abgelaufene Jahr deutlich mehr Gehalt als noch 2016 kassieren. Insgesamt summieren sich die Bezüge auf rund 50,3 Millionen Euro - nach rund 39,5 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Volkswagen begründete den Anstieg vor allem mit der guten Geschäftsentwicklung. Spitzenverdiener ist Vorstandschef Müller, der mehr als 10,1 Millionen Euro einstrich. Ein Jahr zuvor waren es 7,25 Millionen Euro. Ohne Nebenleistungen und Versorgungsaufwand kam Müller 2017 auf rund 9,5 Millionen Euro.

Der Konzern hatte zum Geschäftsjahr 2017 sein System zur Bestimmung der Vorstandsgehälter reformiert - nach Kritik an der Höhe der Bezüge. So gibt es für den Vorstandschef seit 2017 eine Höchstgrenze von 10 Millionen Euro, für Vorstandsmitglieder von 5,5 Millionen Euro. Während die festen Grundgehälter tendenziell angehoben werden, fallen die Regeln zur Berechnung erfolgsabhängiger Bonuszahlungen strikter aus und orientieren sich teils an der künftigen Entwicklung.

Müller betonte im «Spiegel», ohne das neue Gehaltssystem und nach seinem alten Vertrag hätte er im vergangenen Jahr rund 14 Millionen Euro verdient: «Ich habe also auf einen großen Betrag verzichtet.»

  • Der VW Touareg III soll bei der Qualität Maßstäbe setzen.

    Der VW Touareg III soll bei der Qualität Maßstäbe setzen. Bild: VW/press-inform

  • Das Design ist auch für den asiatischen Markt gedacht.

    Das Design ist auch für den asiatischen Markt gedacht. Bild: VW/press-inform

  • Die Rückleuchten erinnern an andere VW-Modelle.

    Die Rückleuchten erinnern an andere VW-Modelle. Bild: VW/press-inform

  • Der VW Touareg teilt sich die Plattform mit dem Audi Q7 und dem Bentley Bentayga.

    Der VW Touareg teilt sich die Plattform mit dem Audi Q7 und dem Bentley Bentayga. Bild: VW/press-inform

  • Beim VW Touareg III wird auch eine Luftfederung zu haben sein.

    Beim VW Touareg III wird auch eine Luftfederung zu haben sein. Bild: VW/press-inform

  • Den VW Touareg III wird es natürlich auch wieder mit Allradantrieb geben.

    Den VW Touareg III wird es natürlich auch wieder mit Allradantrieb geben. Bild: VW/press-inform

  • Der VW Touareg III hat einen markanten Kühlergrill.

    Der VW Touareg III hat einen markanten Kühlergrill. Bild: VW/press-inform

  • Der Wendekreis ist dank der Allradlenkung sehr eng.

    Der Wendekreis ist dank der Allradlenkung sehr eng. Bild: VW/press-inform

  • Der VW Touareg soll vor allem in China Erfolg haben.

    Der VW Touareg soll vor allem in China Erfolg haben. Bild: VW/press-inform

  • Mächtige Räder stecken in den Radläufen

    Mächtige Räder stecken in den Radläufen. Bild: VW/press-inform

  • Die LED-Lichter sind auffällig.

    Die LED-Lichter sind auffällig. Bild: VW/press-inform

  • Im Cockpit dominiert ein 15-Zoll-Touchscreen.

    Im Cockpit dominiert ein 15-Zoll-Touchscreen. Bild: VW/press-inform

  • Hinten ist genug Platz.

    Hinten ist genug Platz. Bild: VW/press-inform

  • Im Cockpit finden sich nur noch wenige Schalter.

    Im Cockpit finden sich nur noch wenige Schalter. Bild: VW/press-inform

  • Die Motorenpalette rollt VW erst nach und nach aus: Los geht es mit zwei Sechszylinder-Diesel mit 170 kW / 231 und 210 kW / 286 PS.

    Die Motorenpalette rollt VW erst nach und nach aus: Los geht es mit zwei Sechszylinder-Diesel mit 170 kW / 231 und 210 kW / 286 PS. Bild: VW/press-inform

  • Die Heckklappe schwingt weit auf.

    Die Heckklappe schwingt weit auf. Bild: VW/press-inform

  • Im Fond kann die Klimaautomatik geregelt werden.

    Im Fond kann die Klimaautomatik geregelt werden. Bild: VW/press-inform

  • Die Drehknöpfe in der Mittelkonsole fühlen sich wertig an.

    Die Drehknöpfe in der Mittelkonsole fühlen sich wertig an. Bild: VW/press-inform

  • Die Steckdose ist praktisch.

    Die Steckdose ist praktisch. Bild: VW/press-inform

  • Auch eine R-Line wird es geben.

    Auch eine R-Line wird es geben. Bild: VW/press-inform